Sockelstein als Symbol

Fast 50 Jahre hat es gedauert. Jetzt ist einer der beiden Sockelsteine des Thoraschreins wieder in der ehemaligen Synagoge im unterfränkischen Laudenbach. Der Historische Verein Karlstadt hatte beschlossen, den verzierten Buntsandstein dem Förderkreis der Synagoge zu schenken. Dieser wird jetzt zusammen mit weiteren Fragmenten als Symbol für die zerstörte Inneneinrichtung gezeigt.

Datum: 27.11.2017     Länge: 08:28  => Video herunterladen

15 Frauen und Männer im Dienst der Diözese Würzburg

Gerade am Ende eines Lebens ist für den Sterbenden und seine Angehörigen eine nahe Seelsorgepraxis wichtig. Viele Ehrenamtliche engagieren sich bereits in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Nach intensiven Beratungen hatte der emeritierte Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, das Liturgiereferat beauftragt, einen Pilotkurs zur Ausbildung von Begräbnisleiterinnen und -leitern durchzuführen.

Datum: 16.11.2017     Länge: 02:30  => Video herunterladen

Gedenken an Euthanasie-Opfer

Als Euthanasie bezeichnete man ursprünglich einen „guten Tod“. Unter den Nationalsozialisten wurde dieses Wort der Inbegriff für die systematische Ermordung von Menschen mit einer Behinderung. Auch 379 Bewohner der Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werks in Bayern wurden damals Opfer der Verfolgung. Fast 70 Jahre später wurde ihnen zu Ehren im unterfränkischen Maria-Bildhausen ein Mahnmal geschaffen.

Datum: 15.11.2017     Länge: 04:35  => Video herunterladen

Arbeit in den Dominikus-Ringeisen-Werkstätten

Jeder Mensch ist kostbar. Das ist das Leitbild des Dominikus-Ringeisen-Werkes im unterfränkische Kloster Maria Bildhausen. Das Werk wurde 1884 durch den Priester Dominikus Ringeisen gegründet. Am Anfang war die Nutzung von Bildhausen vor allem landwirtschaftlich. Seit 1929 arbeiten dort auch Menschen mit Behinderung. Heute sind es über 200 und ihr Einsatzgebiet ist vielfältig, vor allem auch in künstlerischer Hinsicht - Das zeigt ein Blick in die Werkstätten.

Datum: 16.11.2017     Länge: 03:49  => Video herunterladen

Herbert Scheuring über Leben und Tod

Buchautor Herbert Scheuring steht Trauernden bei. Vor vielen Jahren hat er seine Lebenspartnerin verloren und danach versucht, mit dem Leben zurechtzukommen. Herbert Scheuring hatte den Sinn für seine Arbeit als Redakteur verloren und kam so auf die Idee, über das Thema Trauer zu schreiben. Seitdem hat er mit vielen anderen Trauernden gesprochen - was sie beschäftigt oder belastet. Heute versucht er in seinen Büchern Lebensgeschichten zu erzählen, die auch anderen Menschen durch die Trauer helfen.

Datum: 02.11.2017     Länge: 05:30  => Video herunterladen